Krankenhaus – Hoima

Das ist das dritte Projekt.

Hoima liegt  ca. 2-3 Stunden entfernt von Kigumba.

Und jetzt kommt der Knaller: Auf Grund von Spendengeldern von Stefanie Hertel, Andy Borg und Patrick Lindner konnte im letzten Jahr Land erworben und das Krankenhaus gebaut werden. Ich danke Stefanie, Andy und Patrick von ganzem Herzen, denn die Not ist groß und ohne ihre Hilfe, wäre mir so was nie gelungen.

Ebenso nicht ohne die Hilfe von Pfarrer Merz und Pfarrer Kaahwa!

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Nun ist es so, dass ich dieses Jahr im Mai zur Einweihung des Krankenhauses reise, das noch völlig ohne Medikamente und Apparaturen ist und ich keine Ahnung habe, wo ich die Kohle auftreiben soll, um die laufenden Projekte weiter am Laufen zu halten und das Krankenhaus weiter auszubauen. Aber eins steht fest: ich gebe nicht auf!

Der Vorteil an meinen Projekten ist, dass alle Spendengelder 1:1, ohne einen Verwaltungsapparat dort unten ankommen. Meine Kosten trage ich selbst und dadurch, dass die Spenden über das Kirchenkonto Hofaschenbach auf das Kirchenkonto von Pfarrer Kaahwa überwiesen werden, habe ich keine Probleme mit dem handling.

Pfarrer Kaahwa ist der Mann meines Vertrauens vor Ort und berichtet mir immer wieder, legt mir Quittungen vor, Kostenvoranschläge, etc.

Selbstverständlich kann eine Spendenquittung ausgestellt werden und Ihr merkt schon, worauf ich hinaus will: Bitte helft mir bei dieser wunderbaren Arbeit, welches für mich keine Arbeit ist, sondern eine tiefgehende Herzensangelegenheit.

krankenhaus-hoima-02Nehmt Euren Lebensstandard nicht als Selbstverständlichkeit, denn es ist Zufall, dass wir hier und nicht in Uganda geboren sind und glaubt mir, geben macht glücklich, wenn man zu hundert Prozent weiß, dass man einem Kind den Hunger nimmt, einem Kranken eine Versorgung ermöglichen kann und Bildung unter humanen Verhältnissen vermitteln kann. St. Anthony Maryclaret Health Centre in Hoima, gebaut aus Spendengeldern von Stefanie Hertel, Andy Borg und Patrick Lindner

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Übrigens: ich bin 2012 aus der evangelischen Kirche ausgetreten.

Der Grund hierfür ist, dass ich mich keiner Kirche zugehörig fühle, sondern gesamtheitlich als Christ sehe. Ich bin ganz bestimmt nicht das non plus ultra an Christ, doch ich kann Euch nur empfehlen, werdet sensibel für Eurer Umfeld, denkt nicht nur an Euch und seid Euch bewusst, der Sinn des Lebens liegt nicht darin, sich ständig selbst zu bereichern. „Wer gibt, wird der Beschenkte sein“!